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Russland: Neues Markterschließungsprojekt

Russland: Neues Markterschließungsprojekt

Nürnberg (17.05.2013) - Das Außenwirtschaftszentrum Bayern bietet zusammen mit der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer sowie den IHKs Regensburg und Aschaffenburg ein neues Förderprojekt für bayerische Unternehmen aus den Branchen Mechatronik und Automotive an.

Die russische Wirtschaft befindet sich weiter auf Modernisierungskurs. Alte Fabriken werden neuesten
Anforderungen an Produktionsabläufen angepasst und dadurch effizienter gestaltet. Sehr dynamisch entwickeln sich hierbei die Bereiche Mechatronik und Automotive. Deutschland, als einer der wichtigsten Außenhandelspartner Russlands, exportiert vorwiegend Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteile, chemische Erzeugnisse sowie landwirtschaftliche Produkte in die russische Föderation. Aufgrund seines umfassenden Modernisierungsbedarfes, in dem gerade deutsche Technologien breite Anwendung finden, bleibt Russland weiterhin ein wichtiger, aufnahmefähiger Export- und Investitionsmarkt.

Nishnij Nowgorod, vielfach auch als „Geldbeutel Russlands“ bezeichnet, gehört hinsichtlich seines Wirtschaftspotentials zu den fünf meistentwickelten Städten Russlands. Deutsche und internationae Firmen haben dort ihren Standort in Russland gewählt, hier werden Personenkraftwagen und Lastkraftwagen, aber auch Flugzeuge hergestellt. Weitere bedeutende Industriezweige sind Maschinen- und Dieselmotorenbau, Erdölraffinerie sowie die Chemie- und Nahrungsmittelindustrie. Mittlerweile verfügt Nishnij Nowgorod über ein weites Netz an Automobilzulieferern und ist ein Beispiel für eine ganze Region, in der die verarbeitende Industrie dominiert.

Das Markterschließungsprojekt ist in vier Phasen gegliedert: Information, Vorbereitung auf eine Unternehmerreise, Kooperationsgespräche und eine Nachbereitung der gewonnen Erfahrungen.

Der Freistaat Bayern fördert Projekte des AWZs aus Mitteln der High-Tech-Offensive Zukunft Bayern. Gefördert werden alle Unternehmen mit Sitz in Bayern, die die Definition der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch die EU-Kommission erfüllen, d.h.

• weniger als 250 Beschäftigte haben
• Umsatz nicht über 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme nicht über 43 Mio. Euro erzielen
• nicht mehr als 25 % im Besitz eines Unternehmens, das diese Definition nicht erfüllt
• keine offensichtliche Insolvenzgefährdung.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Flyer, der rechts im Downloadbereich bereitsteht.

Kontakt:

IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim
Markus Huber
D.-Martin-Luther-Str. 12
93047 Regensburg
Tel: +49 (0)941 5694-314
Fax: +49 (0)941 5694-5314
E-Mail: huberm@regensburg.ihk.de

IHK Aschaffenburg
Ursula Müller
Kerschensteinerstraße 9
63741 Aschaffenburg
Tel: +49 (0)6021 880-113
Fax: +49 (0)6021 880-22113
E-Mail: müller@aschaffenburg.ihk.de

AHK - Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
Wladimir Nikitenko
1. Kasatschi per. 7
119017 Moskau
Tel: +7 495 2344950-2281
Fax: +7 495 2344951
Mobil: +7 916 4757966
E-Mail: nikitenko@russland-ahk.ru