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Forschung und Innovation: Europaparlament gibt grünes Licht für Horizont 2020

Brüssel (28.11.2013) - Die Europäische Kommission hat die Zustimmung des Europäischen Parlaments zu "Horizont 2020", dem künftigen EU-Forschungs- und Innovationsprogramm, begrüßt.

Mit einem Budget von knapp 80 Milliarden Euro für einen Zeitraum von sieben Jahren ist "Horizont 2020" das bislang größte Forschungsprogramm der EU und eines der größten mit öffentlichen Mitteln finanzierten Programme weltweit. Es gehört zu den wenigen Programmen des kommenden EU-Haushaltsplans, deren Mittel deutlich aufgestockt werden: Gegenüber dem derzeitigen Siebten Rahmenprogramm um fast 30 Prozent. Die EU-Staaten müssen jetzt endgültig zustimmen, bevor die ersten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen von Horizont 2020 veröffentlicht werden können. Das ist für den 11. Dezember geplant.

Nach der Parlamentsabstimmung erklärte Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft: "Dieses Votum ist ein Beweis für das Vertrauen in die Wirkungskraft der Forschungs- und Innovationsförderung der EU. Es ebnet den Weg für mehr Investitionen in die Wissensbasis und die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die Unterstützung des Europäischen Parlaments für "Horizont 2020" und seine Beiträge zur Ausarbeitung des Programms waren sehr wichtig."

"Horizont 2020" ist eine völlig neue Art von Forschungsprogramm für die EU: Es wurde so konzipiert, das es Ergebnisse hervorbringt, die einen entscheidenden Einfluss auf den Alltag der Menschen haben. Aufbauend auf drei Säulen – Wissenschaftsexzellenz, führende Rolle der Industrie und gesellschaftliche Herausforderungen – wird es Forschung von der Pionierforschung bis hin zu marktnaher Innovation fördern.

Das Programm vereint erstmalig sämtliche auf EU-Ebene vorhandenen Förderinstrumente für Forschung und Innovation unter einem Dach, legt einheitliche Vorschriften fest und reduziert den bürokratischen Aufwand drastisch. Übergeordnetes Ziel ist ein Programm, das kohärenter und einfacher ist als seine Vorgänger, damit eine Teilnahme – insbesondere für kleinere Forschungseinrichtungen und KMU – leichter wird.
Weitere Informationen in der ausführlichen Pressemitteilung.
Quelle: Vertretung der EU-Kommission in Berlin