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China: Warnung vor Betrug

Die AHK Büros Greater China haben ein neues Informationsblatt zu Betrugsfällen zusammengestellt (Stand Nov. 2013).

In den letzten Wochen haben in den AHK Büros Greater China die Meldungen unseriöser Firmenanfragen aus China wieder deutlich zugenommen. Dabei entwickeln auch die Betrüger immer neue Strategien, um unrechtmäßige Zahlungen zu erhalten, u. a. wurden Notargebühren, Vorauszahlungen auf Garantien, Bankgebühren oder eine Stempelsteuer für den Vertrag gefordert.

Die AHK Experten haben ihre früher veröffentlichte Datei mit Informationen zu diesem Thema überarbeitet.

Das aktualisierte Informationsblatt zu Betrugsfällen aus China finden Sie rechts unter Downloads.

Da sich die Vorgehensweise häufig gleicht, soll Ihnen die nachfolgende Frageliste dabei
helfen, entsprechenden Anfragen mit der gebotenen Vorsicht zu begegnen.

  1. Handelt es sich um einen Geschäftsabschluss mit hohem Auftragsvolumen auch im Verhältnis zu Ihrem Jahresumsatz? Kommt die Anfrage überraschend?
  2. Wurde Ihr Angebot relativ schnell und ohne nennenswerte Nachverhandlungen oder Forderungen
    nach Preisnachlass akzeptiert?
  3. Sind die Zahlungsbedingungen sehr günstig für Sie? (Vorauszahlung, frühe L/C Eröffnung)
  4. Benutzen die chinesischen Ansprechpartner E-Mail-Adressen von "Yahoo", "Hotmail",
    "163.com", "sohu.com", vip.sina.com oder anderen kostenfreien Anbietern?
  5. Wird auf eine schnelle Vertragsunterzeichnung in China gedrängt?
  6. Erhielten Sie genaue Daten über die Bankverbindung des Geschäftspartners?
  7. Verläuft die Kommunikation mit den chinesischen Ansprechpartnern im Wesentlichen über
    E-Mail, Fax und Mobiltelefonnummern (#86 138...) oder
  8. ist es Ihnen bisher gelungen, unter der von der chinesischen Seite angegebenen Festnetznummer
    jemanden zu erreichen?
  9. Verfügt das Unternehmen über einen eigenen Internetauftritt? Scheint die Firma mit vielen
    sehr unterschiedlichen Produkten zu handeln?
  10. Wurden technische Details / Spezifikationen besprochen oder abgefragt?
  11. Haben Sie Informationen zum genauen Verwendungszweck bzw. dem Endkunden für Ihre
    Produkte erhalten?

Das komplette Merkblatt zu Betrugsfällen aus China finden Sie rechts unter Downloads.