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Änderung im Meldeverfahren für Arbeiten in der Schweiz

Änderung im Meldeverfahren für Arbeiten in der Schweiz

Bern (03.05.2013) - Ausländische Arbeitgeber sind neu bei einer Entsendung ihrer Mitarbeiter in die Schweiz verpflichtet, im Rahmen des Meldeverfahrens den in der Schweiz bezahlten Bruttostundenlohn für jeden einzelnen Mitarbeiter anzugeben.

Bereits heute müssen ausländische Arbeitgeber bei der Meldung ihrer Mitarbeiter für Arbeiten in der Schweiz die eingesetzten Mitarbeiter namentlich benennen. Ebenso muss der Zeitraum der Arbeiten für die gemeldeten Arbeitnehmer bei der Voranmeldung angegeben werden - und dies schon acht Tage vor Arbeitsbeginn.

Neu ist aber, dass zusätzlich der gezahlte Lohn bei der Online-Anmeldung angegeben werden muss. Dies bedeutet, dass bereits zu diesem frühen Zeitpunkt geprüft werden sollte, ob entsprechende Mindestlöhne nach den Gesamtarbeitsverträgen oder ortsüblichen Löhnen für die entsandten Mitarbeiter gezahlt werden müssen. Dieser Betrag ist dann bereits anzugeben.

Diese Angabe wird bei einer Falschmeldung zwar nach Auskunft der SECO nicht sanktioniert und ist damit unverbindlich, gilt aber für die prüfenden Behörden als Indiz für eine mögliche Minestlohnunterschreitung. Deshalb sollte vorzeitig bei der Berechnung mögliche Wechselkursschwankungen und ähnliches berücksichtigt werden. Die Änderungen treten am 15. Mai 2013 in Kraft. Quelle: DIHK

Weitere Informationen: 
http://www.bundesrat.admin.ch/
http://www.ejpd.admin.ch
http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home.html