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Slowenien: Gesetz zur Vermeidung von Zahlungsverzug

München (16.10.2012) - Um Gläubigern künftig eine Bezahlung ohne Rechtsstreit zu ermöglichen, verabschiedete die slowenische Staatsversammlung im Juli ein neues Gesetz.

Wesentliche Neuerung ist darin ein Vollstreckungsschein, der Zahlungsverzüge vermeiden soll.

Diese Urkunde soll dem Inhaber ermöglichen, seine Forderungen unmittelbar aus irgendeinem Bankkonto des Schuldners in Slowenien auszahlen zu lassen. Ebenfalls beinhaltet sie auch einen Exekutionstitel, d.h. wenn der Gläubiger nicht aus Bankkonten bezahlt wird, kann er im Exekutionsverfahren die Bezahlung aus anderem Vermögen des Schuldners verlangen.

Der Gläubiger muss den Vollstreckungsschein innerhalb von drei Jahren nach der Fälligkeit der Verbindlichkeiten zur Zahlung vorlegen.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen die Ansprechpartner Ihrer IHKs und Handwerkskammern zur Verfügung!

(Quelle: IHK Spezial International 10/2012)