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Mit Investitionen und Innovationen die Beziehungen Bayerns zu Nordamerika stärken

Mit Investitionen und Innovationen die Beziehungen Bayerns zu Nordamerika stärken

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil ist jetzt nach New York aufgebrochen, um die engen Beziehungen zwischen Bayern und den USA weiter auszubauen.

 

Im Zentrum des Besuchs stehen Gespräche mit expansionsinteressierten US-Unternehmen. „Bayern ist als führender High-Tech-Standort Europas gerade für innovative amerikanische Unternehmen sehr interessant. Bereits heute bilden Firmen aus den USA mit mehr als 850 Ansiedlungen die wichtigste Investorengruppe in Bayern. Ich möchte dennoch neue Investoren aus den USA für den Standort Bayern begeistern. Hierzu veranstaltet unsere Repräsentanz in New York ein großes Investorenforum zusammen mit den Staaten New York, New Jersey und Connecticut“, erläutert Zeil. Mit einem Besuch bei Google würdigt der bayerische Wirtschaftsminister die Bedeutung des amerikanischen Unternehmens als Investor in Bayern. Daneben steht ein Austausch zu für die USA wie für Bayern wichtigen Zukunftsthemen wie Innovations-, Energie- und Finanzpolitik auf dem Programm. „Ich möchte mir persönlich ein Bild davon machen, was in den USA in diesen Bereichen passiert, wo wir voneinander lernen und uns gegenseitig Anregungen geben können“, betont Zeil.

 

Im Anschluss wird der Wirtschaftsminister nach Montréal, Kanada, reisen und vor Ort auf eine 50-köpfige, bayerische Delegation aus Wirtschaft und Wissenschaft aus dem Bereich Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Energie- und Umwelttechnik treffen. Auf dem Programm stehen gemeinsame Termine in den Städten Montréal, Québec Stadt sowie Sept-Îles. „Die große Resonanz auf diese Reise nach Kanada war überwältigend und zeigt, wie stark das Interesse aus Wirtschaft und Wissenschaft an Québec ist. Mit der geplanten Erschließung des Nordens von Québec sind zahlreiche große Infrastrukturprojekte notwendig. Bayern möchte hierbei als zuverlässiger Partner für eine nachhaltige Erschließung der rohstoffreichen Region mit vielfältiger Expertise zur Verfügung stehen“, unterstreicht Zeil. Im Rahmen seines Aufenthalts wird der Minister auch Gespräche mit der neuen Regierung Québecs führen. Immer mehr bayerische Unternehmen siedeln sich in Québec an, um von diesem Standort aus in ganz Kanada und den USA Geschäfte zu machen. Umgekehrt zieht es Unternehmen aus Québec nach Bayern, um von hier aus ihr Europa-Geschäft zu entwickeln. „Ich freue mich, dass ich erst vor kurzem die Ansiedlung des Unternehmens PCO Innovation im Raum München ankündigen konnte“, bekräftigt Zeil.

 

Morgen wird Zeil auf der Electric Vehicles Conference in Montréal gemeinsam mit Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok das bayerisch-sächsische Schaufenster ‚Elektromobilität verbindet’ vorstellen. Mit der Förderung von vier Schaufenstern will die deutsche Bundesregierung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland leisten. „Durch den Erfahrungsaustausch und die Kooperation mit Québec wollen wir die internationale Sichtbarkeit unseres Schaufensters und der Elektromobilität insgesamt erhöhen“, erklärt Zeil.

 

Bayern pflegt traditionell enge politische und wirtschaftliche Kontakte mit ganz Nordamerika. Drei der insgesamt 23 bayerischen Auslandsrepräsentanzen befinden sich über den Kontinent verteilt (New York, Montréal und San Francisco). Die Auslandsbüros stehen bayerischen Firmen bei Fragen zum Exportgeschäft zur Verfügung und betreiben zudem Standortmarketing für die Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern, Invest in Bavaria.