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Unternehmerreise für Automobilzulieferer nach Mexiko

Die Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer (AHK Mexiko) führt vom 18. - 22. Juni 2012 eine Unternehmerreise für kleine und mittlere Automobilzulieferunternehmen nach Mexiko durch, um diese beim Aufbau neuer Geschäftskontakte im mexikanischen Automobilsektor zu unterstützen.

Die Aussichten für die Branche in Mexiko sind günstig. Die mexikanische Automobilindustrie steht vor neuen Investitionen in Milliardenhöhe. Vor kurzem hat der bayerische Oberklassehersteller Audi bekannt gegeben, ab 2016 in einem eigenen Werk in Mexiko ein SUV-Modell zu produzieren. Audi ist damit der neunte Automobilhersteller, den es nach Mexiko zieht. Wer in Mexiko Autos baut, dem steht fast die ganze Welt offen. Mexiko hat mehr als zwei Dutzend Freihandelsabkommen mit über 40 Staaten in der Welt abgeschlossen. Von keinem Standort auf dem Globus aus kann man in so viele Länder zollfrei oder zollgünstig exportieren.
 
Die Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer (AHK Mexiko) führt vom 18. bis 22. Juni 2012 eine Unternehmerreise für kleine und mittlere Automobilzulieferunternehmen nach Mexiko durch, um diese beim Aufbau neuer Geschäftskontakte im mexikanischen Automobilsektor zu unterstützen. Vorab erhalten die Teilnehmer der Delegationsreise eine umfangreiche Zielmarktanalyse über die mexikanische Automobilzulieferindustrie. Das Projekt wird aufgrund eines Beschlusses des Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziell gefördert.
 
Die Automobilindustrie zählt traditionell zu den starken Sektoren der mexikanischen Wirtschaft. Dank zahlreicher Freihandelsabkommen hat sich Mexiko seit Mitte der 1990er Jahre zu einer strategischen Produktionsplattform für Automobile auf dem amerikanischen Kontinent und weltweit entwickelt, deren Bedeutung weiter wächst. Derzeit haben zahlreiche OEMs und Zulieferunternehmen konkrete Investitionspläne in Mexiko, darunter auch bayerische Automobilbauer und Zulieferer.
 
Wenngleich die Tier 1 in Mexiko bereits gut aufgestellt sind, fehlt es insbesondere an hochqualitativen Gussteilen und Pressformen. Des Weiteren klagen Hersteller und Zulieferer über den akuten Mangel an Spezialstählen und Metallprodukten.
 
Ein erhebliches Marktpotenzial besteht zudem im Elektronikbereich, wo spezialisierte Zulieferer fehlen und bisher ein Großteil aus Ostasien importiert wird. Marktchancen bieten sich zusätzlich für Hersteller von Stanzprodukten bzw. -teilen. Als besonders lückenhaft und mit momentan sehr guten Marktchanchen gilt die Produktion von Werkzeugen für die Automobilindustrie und die dazugehörigen Dienstleistungen zur Instandsetzung.
 
Die Nischen in der automobilen Wertschöpfungskette eröffnen auch bayerischen Unternehmen in Mexiko Chancen. Die von der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Mexiko) jetzt angebotene Unternehmerreise für kleine und mittlere Automobilzulieferunternehmen aus Deutschland nach Mexiko bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, diese Nischen zu identifizieren und Geschäftskontakte aufzubauen.
 
Wir würden uns freuen, wenn zahlreiche bayerische Unternehmen von der Möglichkeit Gebrauch machen würden, sich im Rahmen der Unternehmerreise über das Potenzial, das der Automobilstandort Mexiko bietet zu informieren und dieses zu nutzen.
 
In der Anlage finden Sie das Programm und die Anmeldung zur Reise sowie einen aktuellen Branchenbericht der Automobilindustrie der AHK Mexiko. Geplante Ziele im Rahmen dieser Reise: Mexiko-Stadt / Estado de México, Puebla/ Morelos, Guanajuato
 
Weitere Details zur Reise finden Sie auf den Seiten der AHK Mexiko unter: http://mexiko.ahk.de/dienstleistungen/automobil/
 
Für weitere Fachinformationen - spezifisch im Bereich der Automobilindustrie Mexikos - stehen Ihnen in der AHK Mexiko zwei Mitarbeiter gerne hilfreich zur Seite.
 
Anika Kersten
Tel. +52.55.1500-5900 ext. 111
 
Johannes Schindler
Tel. +52.55.1500-5900 ext. 128