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Südkorea und Bayern auf Annäherungskurs

Seoul (21.05.2012) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel ist mit einer 30-köpfigen Delegation aus der Automobil- und Maschinenbaubranche nach Südkorea gereist.

 

„Das seit 2011 bestehende Freihandelsabkommen zwischen der Republik Korea und der EU bietet enorme Chancen für die Handelspartner. Knapp 1000 bayerische Unternehmen pflegen bereits Geschäftsbeziehungen zu unserem drittwichtigsten Partner in Asien. Da ist noch Luft nach oben“, erklärt Hessel.

 

Staatssekretärin Hessel nutzt die Reise für politische Gespräche, um die Kontakte beider Länder zu vertiefen. „Der südkoreanische Markt brummt für den bayerischen Innovationsmotor. Gleichzeitig empfangen wir neue südkoreanische Direktinvestitionen mit offenen Armen“, betont Hessel.

 

Südkorea ist mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro der drittwichtigste Handelspartner Bayerns in Asien nach China und Japan, aber noch vor Indien. Bayerische Anbieter profitieren von der guten Wirtschaftslage in Südkorea. Die koreanischen Importe aus Bayern stiegen 2011 um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wachstumsmotor ist dabei der steigende Absatz von Kfz und Kfz-Teilen. Auch die Lieferungen von Maschinen und chemischen Erzeugnissen legten kräftig zu.