Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Exportkreditgarantien bewähren sich in schwierigem Marktumfeld

Berlin (13.02.2012) - Trotz der schwierigen Situation auf den Weltmärkten haben die deutschen Exporte in den beiden vergangenen Jahren deutlich zugenommen und ihr Vorkrisenniveau erreicht.

Für sichere Exportgeschäfte gibt es die Exportkreditgarantien ("Hermesdeckungen") der Bundesregierung, die damit 2011 deutsche Exporte im Wert von 29,8 Milliarden Euro mit abgesichert hat. Damit wurde der zweithöchste Wert in der 62-jährigen Geschichte  dieses Förderungsinstruments erreicht. Neben der Exportwirtschaft konnte auch der Bundeshaushalt wieder profitieren:

Zum dreizehnten Mal in Folge wurde mit dem Instrument ein Jahresüberschuss  erzielt. 519 Mio. Euro wurden an den Bundeshaushalt abgeführt. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler: "Exportkreditgarantien sind gerade in dem jetzigen weltwirtschaftlichen Umfeld von zentraler Bedeutung. Sie unterstützen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft und sichern Arbeitsplätze. Nach einer Studie des Münchner ifo-Instituts haben die Hermesdeckungen eine außerordentlich große Beschäftigungswirkung für kleine und mittelständische Exporteure."

Die größten Deckungsvolumina in 2011 entfielen auf die Türkei (4,83 Milliarden Euro), gefolgt von Russland (2,57 Milliarden Euro) und China (2,27 Milliarden Euro). Eine große Bedeutung haben die Hermesdeckungen auch für Exporte in Schwellen- und Entwicklungsländer. Ihr Anteil am  Neudeckungsvolumen belief sich in 2011 - wie auch schon in den Vorjahren - auf mehr als zwei Drittel (22,4 Milliarden Euro).